Segelfreizeit auf dem IJsselmeer: Eine Woche voller Abenteuer

Segelfreizeit auf dem IJsselmeer: Eine Woche voller Abenteuer

Segelfreizeit auf dem IJsselmeer: Eine Woche voller Abenteuer

# Veranstaltungsberichte

Segelfreizeit auf dem IJsselmeer: Eine Woche voller Abenteuer

Am 05.07.2026 gegen 13 Uhr ging es für uns in Bebra mit dem Bus los. Voller Vorfreude fuhren wir ca. 7 Stunden bis nach Harlingen in den Hafen, wo wir alle anpacken mussten, um das ganze Gepäck zu unserem schwimmenden, vorübergehendem Zuhause zu bringen. Durch Teamarbeit und ein wenig Geduld war das schnell erledigt und auch das Beziehen der Zimmer ging schnell. Nach einem leckeren Abendessen war der Anreisetag schon vorbei und alle fielen müde ins Bett.

Am nächsten Tag ging es nach einer kurzen Einweisung von Nikki und Tossing, unseren Skippern, los und wir segelten nach Enkhuizen, von Tossing auch liebevoll „Enkitown“ genannt. Damit wir vollzählig blieben und wir nicht über Bord fielen, waren Rettungswesten nicht nur an diesem Tag unsere besten Freunde.

Nach einem anstrengenden Tag und einer kurzen Andacht am Wasser war der erste Segeltag auch schon vorbei.

Dienstag Morgen machten wir dann einen kleinen Ausflug ins Zuidermuseum, welches wir Schiffläufig erreichen konnten. Dort wurden nicht nur viele Leckereien gekauft, sondern auch Einblicke in die maritime Geschichte der alten Zuiderzeeregion gesammelt. Danach ging es nach Stavoren, wo wir den Tag in Ruhe ausklingen ließen.

Am nächsten Tag setzten wir die Segel nach Makkum. Nach einem gemeinsamen Einkauf wurde viel getanzt, gelacht und wertvolle Gespräche geführt. Besonders die mittelalterlichen Tänze, die wir an diesem Abend gelernt hatten, fanden in der restlichen Woche weiter Anklang und schafften Abwechslung zu unserem „Schiffsalltag“. Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang war auch dieser Tag ein voller Erfolg, außer für Ole, denn der hatte beim Armdrücken gegen Tossing keine Chance.

Donnerstag ging es für uns nach Terschelling. Leider hatten wir an diesem Tag nur wenig Wind, wodurch wir den größten Teil der Strecke mit dem Motor fahren mussten. Doch langweilig wurde uns nicht. Kurz vor Terschelling fuhren wir an einer Sandbank voller Seerobben vorbei, die ihr Leben in der Sonne liegend genossen. Manche waren sogar so neugierig, dass sie nah am Schiff vorbeischwammen. Im Hafen angekommen wurden verschiedene Ziele verfolgt. Während manche in der Stadt bummeln waren, Wasserschlachten führten oder den berühmten Kibbeling aßen, baute eine Gruppe mit harter Arbeit ein Kreuz auf den Dünen,welches sogar noch vom Meer aus zu sehen war und hoffentlich noch heute steht :).

Durch die vorübergehende Windstille entschieden wir uns am nächsten Tag in Terschelling zu bleiben und eine weitere Nacht im Hafen zu schlafen. Also ging es mit Fahrrädern an den Weststrand, wo uns ein Wettbewerb im Sandburgenbauen erwartete. Von Muscheltorte bis Krokodil war alles dabei. Der Tag endete mit einem Spaziergang zu verschiedenen Aussichtspunkten, die uns eine wunderschönen Anblick boten.

Samstag konnten wir endlich wieder Segeln und fielen zwischen Terschelling und Ost- Vlieland trocken. Zwischen Krebsverfolgungen und Erkundungstouren fand sogar eine Taufe im Meer statt.

Sonntag ging es dann zurück nach Harlingen. Im Hafen wurden die letzten Sachen gepackt und die Zimmer geputzt. Bevor wir jedoch endgültig das Schiff verließen, wurde wie jedes Jahr Nikki & Tossings Lied gesungen und das alljährliche Gruppenfoto gemacht. Der Abschied fiel wie immer sehr schwer und wir blicken mit viel Freude auf diese Woche zurück. Was aber bleibt sind Erinnerungen an versenkte Handys, Tage voller Sonnenschein, guten Unterhaltungen, vielen Abenteuern und vor allem Freundschaften, die in dieser Woche geschlossen wurden.

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